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ASLA mig/20 :: Landsitz Ury, Berlin (File)

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ASLA mig/20

Landsitz Ury, Berlin

1913 – 1915

File

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Ergänzend zu den Erläuterungen im Einführungstext zum Kapitel „Landsitz Ury“ soll hier besonders auf die Bedeutung dieser Gruppe von Blättern im Nachlass Migge hingewiesen werden. Der Landsitz Ury ist wohl Migges am besten dokumentiertes Projekt. Die Serie von Skizzen und Plänen erlaubt es, seine Arbeitsweise genau nachzuverfolgen. Skizzen oder Projektvarianten wurden zu seiner Zeit nicht publiziert; man zeigte in aller Regel das Endergebnis eines Entwurfsprozesses mittels Präsentationsplänen und Fotos des ausgeführten Objekts. Deshalb waren auch Detail- oder Pflanzpläne in Publikationen selten. Die Villa Ury wurde in ihrer Entstehungszeit mehrfach publiziert, wobei das Interesse vor allem auf dem spektakulären Innenausbau lag. Den Garten publizierte Hugo Koch in seinem Werk Der Garten. Wege zu seiner Gestaltung 1927 und zeigte dazu zwei Fotos der ausgeführten Anlage mit der Bildunterschrift „Garten Ury“. Dies ist bemerkenswert, weil die Gesamtanlage zu diesem Zeitpunkt schon seit neun Jahren im Besitz des Industriellen Paul Rhode war. Er hatte sie 1918, also bereits vier Jahre nach Fertigstellung, von Max Ury gekauft. Daher figurierte das Haus in zeitgenössischen Publikationen auch als „Villa Paul Rhode“. Die zu Lebzeiten Migges publizierten Fotos zeigten außer der Villa die Eingangssituation und den Wildgarten auf der Seeseite; sie belegen, dass die Ausführung – mindestens in diesen Teilen – den spätesten Plänen im vorliegenden Konvolut entsprach.

Berlin
Landhausgarten
Description Control
2022-07-01 18:34:12 / sorga
2022-07-09 09:44:11 / sorga
2022-07-09 09:44:11 / sorga

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