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Für die Maltagesellschaft Dresden- Klotzsche entwarf Migge im November 1918 eine Selbstversorgerfarm auf einem rechteckigen Grundstück, das er effizient über ein Achsenkreuz aus Laubengängen gliederte. Die hieraus entstehenden vier Quartiere sah er für Kohlarten, Wurzelarten, Beerenobst und Hülsenfrüchte vor. Auf einem am Rand gelegenen Abschnitt plante er eine Gärtnerei mit Treibhäusern für Tomaten, Gurken und Frühgemüse, Mistbeete und Vorkulturen. Weitere Bereiche bildeten die Verwaltung, das Kompostorium, die Kleinsiedlung und das Wohlfahrtshaus. Außerdem sollten ein Fischteich, hier und da Lauben und ein Torhaus mit der Vorrichtung für die Dungwasserleitung entstehen. Obwohl die Nahrungsproduktion offenkundig der Hauptzweck dieser Anlage sein sollte, wurde trotzdem versucht, auch die Ästhetik und das gesellschaftliche Leben zu berücksichtigen. Viele Bereiche erhielten Mehrfachfunktionen, so etwa Laubengänge aus Obst oder der Goldfischteich für Wassergeflügel.
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